Trotz des starken Windes war die RTF der Grenzfahrer in Willich gut besucht. Leider konnte man schon deutlich vor dem offiziellen Start um 9:00 Uhr auf die Strecke gehen, so dass sich keine großen Gruppen bildeten. Gleich zu Beginn hatten wir mit dem heftigen Wind zu kämpfen, was bis zur Wendestelle nach gut 50 km anhalten sollte. Am Anfang führte die Strecke schnell aus Willich raus und bereits nach 17 km kam die erste Kontrolle. Dem folgte einige Wege weiter nach 34 km bereits die zweite Kontrolle. Kurz danach führte die 110 km Runde nach Holland, was man aber nur an der etwas anderen Beschilderung merkte. Hier begann der schönste Teil der Strecke. Eine tolle Straße führte uns durch ein Naturschutzgebiet, fast frei vom Verkehr. So macht Rad fahren wirklich Spaß.

Nach einem kurzen Schotterstück waren wir auch schon wieder in Deutschland. Ab hier fuhren wir mit dem heftigen Wind im Rücken wieder zurück in Richtung Ziel. Dies führte dazu, dass man völlig ohne Anstregung mit viel Tempo dahin gleiten konnte. Jetzt kamen auch einige schnelle Gruppen von hinten, was nicht kam war die dritte Kontrolle. Die erreichten wir erst nach rund 74 km mit leerer Trinkflasche. Spät kamen dann noch die vierte Kontrolle nach knapp 100 km und der Abzweig zur 150 km Schleife. Es ist zwar schön das es vier Kontrollen gibt, aber die sollte man besser auf die Strecke verteilen. Zum Schluss kamen dann noch ein paar Tropfen herunter, bei denen es aber dank des starken Windes auch blieb. Entlang einer größeren Straße, mit deutlich mehr Verkehr als auf dem Rest der Strecke, ging es zügig zurück nach Willich ins Ziel.

Das Schulzentrum ist wirklich schön gelegen. Die Bierzeltgarnituren stehen direkt an einem See, so dass man sich eher wie in einem Stadtpark als auf einem Schulgelände fühlt. Hier saßen auch Bernadette und Rolf und ließen es sich nach ihrer Runde gut gehen.