Start (Etappe 2):

Imbiss am Tetraeder

Beckstr. 57

46238 Bottrop

Öffnungszeiten:

Mo - Fr.: 11:30 Uhr - 20:30 Uhr

Sa - So: 13:00 Uhr - 20:30 Uhr

In 4 Etappen durchs Revier und die Hohe Mark - Teilstrecke Bottrop- Schermbeck.

Am Fuße des Tetraeder in Bottrop geht’s  los in Richtung  Schermbeck. Auf euch warten Abwechslungsreiche 43km und 300hm. Mit dem Zug erreicht ihr den Start gut über die Haltestellen in Bottrop Boy oder Bottrop Mitte. Alternativ kann man auf schnellem Weg auch auf diesem Weg zurück nach Bottrop fahren: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=aynltqtfodjmluvh

Den Start Stempel bekommt ihr im „Imbiss am Tetraeder“ Öffnungszeiten 11:30-20:30 Sa, So 13:00-20:30“ Hier gibt es auch einen Parkplatz, auf dem man sein Auto abstellen kann.

Den Zielstempel holt ihr euch dann bei der Bäckerei Imping in Schermbeck. Von da sind es ca. 10 km bis zum Bahnhof in Dorsten, der Zug bringt euch dann zurück nach Bottrop Boy oder Mitte.  Aber wir haben auch eine Route, die euch recht einfach mit dem Rad zurück zum Tetraeder bringt.

Was erwartet euch? Wir führen euch am Anfang mitten durch die Stadt aber natürlich nicht über Straßen, sondern über separat geführte Radwanderwege.  Schon nach wenigen km wartet das erste Highlight auf euch, ein altes Zechengelände das heute eine Parkanlage mit einer kleinen Anhöhe ist. Über diese Anhöhe führt ein mit Kopfsteinen gepflasterter Weg, oben hat man einen schönen Blick über die Dächer von Bottrop. In zwei  kleinen Spitzkehren geht es zum Weg am Kirschembach. Ein ehemals als Kanal genutztes Gewässer, das jetzt renaturiert wurde.  Als dann kommt ein kurzes Straßen Stück, das euch an einem bekannten Tuning Center vorbei führt. Kurz danach geht es durch eine Hecke wieder in den Wald, hier habt ihr nun einige Trails zu bewältigen. Jetzt erreicht ihr den Fuß der Halde Haniel und umfahrt dort die gleichnamige Zeche, um dann über den Kreuzweg das erster Plateau zu erklimmen.  Der Kreuzweg ist gleichzeitig ein kleines Freilicht Museum mit Exponaten aus dem Bergbau. Am Kreuz angelangt geht es rechts über eine schönen Downhill mit Trail Anteilen zur Ostseite der Halde um dann über einen Uphill das Obere Plateau zu erreichen. Hier oben steht ein Kunstwerk aus Bahnschwellen die bunt bemalt sind. Ein Stück unterhalb der Pfähle ist ein Amphitheater, in dem auch im Sommer Aufführungen  stattfinden. Über einen weiteren Downhill geht es an den südlichen Rand des Naturpark Hohe Mark. Achtung: Nach einer lang gezogenen Kurve geht es im Downhil nach mal nach Links und dann über einen Singletrail weiter bergab.

Hier am Südrand des Naturparks liegt Grafenmühe mit seinen vielen Ausflugslokalen. Lokale gibt es hier schon sei Jahrhunderten, so soll der spätere Papst Alexander IV. hier halt gemacht haben, als er keine Unterkunft in einem nahe gelegenen Nonnen Kloster gefunden hat. Über das ihm gereichte Brot lästerte er, „ wir aßen vom schwarzen schimmeligen Brote nur so zum Spaß“. Das Brot kennen wir heute als PumpernickelJ.   Ab jetzt geht es in den Wald, schon nach wenigen Hundertmetern geht es auch hier über einen Trail Richtung Heidhof. Am Heidof und seinem See lohnt auch ein kleiner Halt. Nach dem Se geht es links über einen schmalen Weg und Brücke Richtung Flugplatz und „Mun-Depot“. Viele Jahrzehnte lang war das ein Militärischer Sicherheitsbereich (Zutritt verboten, Achtung Schusswaffen gebrauch, Filmen und Fotografieren Verboten). Heute ist der Bereich mit seinen Bunkern noch erhalten und bietet z.B. Fledermäusen ein Tagquartier. Auch kann man sehen, wie die Natur sich diesen Bereich zurückerobert. Danach geht es bergab ins Lippetal. Für diese Wege hier hatte angeblich sogar Goethe nur ein Wort: mies. Er beschrieb das aber schöner:  "Ich sollte. . . bei schrecklichem Weg und Wetter mich wieder in die wilde wüste Welt hinauswagen. . . " , und ". . . denn auf der Fahrt von mancherlei Hindernissen aufgehalten,..“ sollte also für Biker genau das Richtige sein, obwohl sich in den letzten Jahrhunderten hier einiges verändert hat. So geht es vorbei an einer Deponie und durch eine alte Kiesgrube. Kurz bevor ihr nun wieder die Straße erreicht, die euch nach Schermbeck führt, kommt noch die Querung eines kleinen Baches auf euch zu. Locker im Sattel mit dem Gewicht auf dem Hinterrad und ihr kommt locker da durchJ

Quelle der geschichtlichen Aussagen: http://www.grafenwald.de/index2.htm?/strassen/alter_postweg.htm

Öffnungszeiten der Zielkontrolle in Schermbeck:

Ziel (Etappe 2):

Bäckerei Imping,

Mittelstraße 72

46514 Schermbeck

Öffungszeiten:

Mo - Fr.: 07:00 Uhr - 18:00 Uhr

Sa:         07:00 Uhr - 18:00 Uhr

So:         07:00 Uhr - 18:00 Uhr