Am gestrigen Tage haben sich einige eine Auszeit genommen, so dass nur etwa die Hälfte der Gruppe unterwegs war. Heute sollte es zum Kloster Rehna gehen, wobei der Moderator am Start schon darauf hinwies das die Kräutertour sich nicht in gewissen Getränken vor Ort wiederspiegeln würde. Der Wind blies auf dem gesamten Hinweg frisch und heftig aus Westen, das sorgte allerdings auch dafür das kein Regen herunter kam. Die Sonne ließ sich erst gegen Mittag zaghaft blicken. Die einen freuten die frischen Temperaturen, die anderen hätten gerne mehr Wärme gehabt. Der Weg zur ersten Kontrolle nach Rehna führte über viele ruhige Nebenstraßen und wurde vor allem durch zwei Ortsdurchfahrten mit Kopfsteinpflaster aufgefrischt. Speziell die zweite Passage hatte es in sich, so dass hier die meisten versuchten rechts oder links auf dem schmalen Sandstreifen zu fahren. Das Ambiente der Kontrolle mitten im Kloster war einfach beeindruckend. Viele Helferinnen saßen auf einer Bühne und appläudierten der ersten größeren Gruppe sogar, als diese im Innenhof einfuhr. Die große Gruppe unserer 110 km Fahrer*innen hatte das Glück hier auf dem Rückweg noch einmal Halt machen zu dürfen.

Der Rückweg verlief dann wesentlich angenehmer, da der Wind uns nun immer öfter kräftig von hinten schob. Die letzte Kontrolle kannten wir schon vom Sonntag, von hier aus ging es auch auf dem von Sonntag bekannten Weg zurück nach Schwerin. Fotos: Andreas Fischer

 

Der Montag stand ganz im Zeichen der Hitze. Morgens beim Start waren es schon mehr als 25 Grad und es wurde schnell heißer. Heute ist auch Dirk noch zu uns gestoßen, so dass es um 9:00 Uhr mit einer großen Gruppe los ging. Die Strecke führte heute von Schwerin nach Süden und war deutlich flacher. Allerdings machte vielen die Hitze zu schaffen, dazu kam noch warmer Gegenwind. So waren viele Trinkflaschen schon an der ersten Kontrolle leer. Hier teile sich unsere Gruppe endültig, der größere Teil fuhr die 110 km Runde. Hier berichtete Andreas das sich mehrere Vereine zusammen gefunden haben und die Tour gemeinsam gefahren sind. Aber auch hier gab es ein paar Hitzeopfer, die an der letzten Kontrolle länger verweilen wollten.

 

Hubert, Werner, Ralf und Uwe fuhren gemeinsam die 75 km Runde ab der ersten Kontrolle zu Ende. Wir waren alle froh als die Strecke kurze Zeit später nach rechts weg und schon einmal aus dem Gegenwind führte. Noch besser wurde es einige Kilometer weiter als wir endlich Rückenwind bekamen.Die Ortsdurchfahrten sagen uns alle nichts, dafür sind die Dörfer einfach zu klein. Es waren aber auch heute wieder tolle Strecken dabei, wobei es einige Autofahrer auf den engen Wegen sehr eilig hatten und ohne Rücksicht an den Radfahrern vorbei donnerten. Das hatten wir gestern nicht. Begeistert waren wir auch heute wieder von der Weite der Landschaft und den schönen Wegen.

Bis zur zweien Kontrolle waren dann wohl alle Trinkflaschen leer, da diese ziemlcih spät kam. Dafür mussten wir nur noch wenig mehr als 10  Kilometer bis ins Ziel fahren.

Morgen geht es nach Westen zum Schalsee, dann bei hoffentlich deutlich angenehmeren Temperaturen.

In zwei Gruppen sind wir heute in Schwerin an den Start gegangen. Andrea, Tanja, Jürgen und Joachim starteten früh zum Marathon, der Rest folgte um 9 Uhr zur normalen RTF. Den ersten Schock gab es für alle die sich nicht vorangemeldet hatten, so kostete der Start zur RTF mit Wertungskarte satte 13 €, für Werner wurden auf der 40 km Runde ohne Wertungskarte sogar 15 € fällig. So viel haben wir noch nie für eine normale RTF bezahlt. Die Gruppe lief gut und wir kamen gemeinsam gut voran. Die Strecke führte über viele tolle verkehrsarme Straßen, hier machte sich die dünne Besiederung Mecklenburgs positiv bemerkbar. Nach rund 20 km kamen zwei kurze Kopfsteinplasterpassagen, die ein wenig Flair eines Klassikers vermittelten. Auf der dann folgenden schmalen Straße wurden wir von einem Quad überholt, der mit vollem Speed über den links verlaufenden Sandstreifen bretterte und uns in eine dicke Staubwoke hüllte. So müssen sich Profis fühlen, wenn sie abgehängt werden oder von Motorrädern in den Rennen überholt werden. Kurz vor der ersten Kontrolle hatte Ralf dann den Platten des Tages, den er zusammen mit Andreas aber sehr schnell beholben hatte.

 

An der Kontrolle kamen dann auch Andrea, Tanja und Jürgen mti einer großen Gruppe von der Marathonschleife. An der Kontrolle war richtig was los, nach den vielen schwach besuchten RTFs in den letzten Wochen ein völlig ungewohntes Gefühl, das einfach nur schön war. Wir fuhren dann lange Richtung Wismar, aber leider nicht bis zur Küste. Auch die zweite Kontrolle war schnell erreicht, hier konnte man sich fast schon häuslich einrichten. Je nach Strecke wurde diese Kontrolle bis zu dreimal angefahren, wobei es hier alles gab was man sich als Radler wünscht. Hier schlossen wir uns dann der Marathongruppe an und fuhren die 110 er Schleife gemeinsam. An der Kontrolle trafen wir auch Joachim, der bis hier mal wieder viele Kilometer heraus gefahren hatte. Andreas und Frank fuhren dann noch die 150er Schleife, wir anderen drei fuhren langsam die 119 km Runde zu Ende, war es inzwischen doch relativ warm geworden. Auch war die Strecke deutlich hügeliger als wir erwartet hatten, einen großen Teil der Strecke ging es immer ein wenig rauf und runter.

Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit und die besten FahrerInnen Deutschlands wurden gesucht. In Esselbach, Bayern, stellten sich sechs FahrerInnen für den RC Buer dieser Herausforderung.

Am Samstag standen die Cruiser und alle 20“ Klassen ab dem Jahrgang 13/14 am Start. Meik Münnich fuhr bei den Boys 15/16 bis ins Finale und erreichte dort einen 5. Platz.
Mit dem 24“ Rad haben sich Bruno Zinkand, Maria Fuhrmann, Nils Neumann, Christoph Kania und Oliver Fuhrmann in den verschiedenen Altersklassen der Konkurrenz gestellt. Sie alle kamen mit dem warmen sonnigen Wetter ganz gut zurecht und erreichten die Finalläufe. Gerade für unsere beiden Kids Bruno und Maria war es keine leichte Aufgabe. Bruno wurde hochgestuft und musste sich mit den „17-29“-Fahrern batteln. Bei den Mädels gibt es nur noch eine „Cruiser Woman“-Klasse. Hier trafen sich Fahrerinnen im Alter von 11 Jahren bis über 40. Als Jüngste schaffte Maria einen hervorragenden 6. Platz. Nils und Christoph verpassten ganz knapp das Podium und landeten auf Platz 4. Am Ende schafften zwei Fahrer den Sprung auf das Podest und erreichten jeweils den 2. Platz: Bruno Zinkand und Oliver Fuhrmann.

Am Sonntag starteten dann alle 20“ Klassen bis Girls/Boys 11/12. Bei heißen Temperaturen versuchten Bruno, Maria und Christoph hier noch einmal ihr Glück. Mit den „alten Herren“ battelte sich Christoph in der Klasse „40 and over“ und mit top Starts konnte er sich bis ins Finale kämpfen. Auch hier reichte es dieses Mal nicht ganz für das Podest und somit schaffte er erneut den 4. Platz.

Bruno musste sich in einem großen Starterfeld im Viertelfinale ganz knapp geschlagen geben.

Bei den Girls 11/12 war es ein spektakuläres Finale, bei dem das Podium tatsächlich erst auf der Zielgeraden ausgefahren wurde. Maria schaffte hier einen hervorragenden 2.Platz!

Herzlichen Glückwunsch an alle FahrerInnen!

 

(Text + Fotos: Nadine Fuhrmann)

Nach 2 Jahren konnte gestern endlich die Premiere zur "Tour ohne Grenzen" stattfinden. Pünktlich um 6:00 Uhr gingen die Marathonspezialisten auf die exact 333 km lange Runde, welche die Teilnehmer bis weit in die Niederlande führte. Kamen an der ersten Verpflegungsstelle in Spellen die meisten noch in zwei großen Gruppen an, zerfiel das Feld dann schnell in viele Kleingruppen. Die ersten kamen am späten Nachmittag wieder in Buer an, danach kamen immer wieder Einzelfahrer und Kleingruppen ins Ziel, bevor die letzten ziemlich genau um 22:00 Uhr das Ziel erreichten. Vorher waren schon die 200 km Teilnehmer im Ziel angekommen. Diese starteten ab 7:00 Uhr in Kleingruppen und fuhren bis nach Rees, bevor diese Gruppe wieder den Heimweg antrat. Bei dem tollen Wetter gab es nur einen Teilnehmer mit technischen Problemen, nur schade das von den vorangemeldeten 200 Teilnehmer doch einige auf  den Start verzichtet hatten.

Parallel dazu fand auch unsere traditionelle RTF "Von Buer zum Rhein" statt. Insgesamt 220 Teilnehmer gingen auf die drei unterschiedlich langen Strecken. Dabei konnten man im Bereich Hünxe noch etliche Sturmschäden vom Donnerstag betrachten, hier hatte das Unwetter einige Bäume umgeworfen und etliche dicke Äste abgebrochen. Die Schäden waren am Samstag aber alle behoben, so dass die Strecken wie gepant gefahren werden konnten.

Am letzten Sonntag fand der 5. Lauf des Nordcups in Bremen statt.

Drei Jungs machten sich auf den Weg in die Hansestadt.

Die Wettervorhersage war nicht wirklich gut, so dass wir gerüstet mit unserem neuen Pavillon gut vorbereitet waren. Diesmal wurde auch die Beachflag nicht vergessen, so dass unser Verein präsent war, wenn auch nur in einer kleinen Gruppe.

Zum Glück stimmte die Vorhersage nicht und das Rennen fand bei sonnigen Wetter statt. So war der Pavillon eben ein Sonnen- und kein Regenschutz.

Die Klasse Boys 9/10 war wie immer stark besetzt.
Elijah Schleifenbaum und Fynn Weinhardt mussten sich gegen 28 Fahrer behaupten.

Elijah schaffte es bis ins Halbfinale und fuhr hier auf den 5. Platz.
Für Fynn war es leider nach der Vorrunde vorbei.

Besser lief es für Bruno Zinkand. Er fuhr in der Klasse Boys 11/12 gegen 22 Fahrer und schaffte es aufs Treppchen. 3. Platz

Jungs das habt ihr gut gemacht!

 

(Text + Fotos: Ina Zinkand)